Zubehör ausprobiert – der MagicMount Universalhalter

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Zubehör ausprobiert – der MagicMount Universalhalter

November 01, 2015 - 11:30
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Smartphone, Handy, Navigationsgerät oder MP3-Player – die Liste der elektronischen Helferlein im Auto wird immer umfangreicher. Die meisten PKW und Reisemobile haben aber eines gemeinsam - vernünftige Halterungen, sie fehlen meist in den Fahrzeugen.

Für schwierige Oberflächen liegt dem Halter eine selbstklebende Adapterplatte bei. (Foto: jn)

Allein für das in die Hand nehmen eines Smartphones zeigt die Polizei, dein Freund und Helfer die rote Kelle. Diskussionen sind zwecklos, deutsche Gerichte fahren eine harte Linie. Wer sich gleich schuldig bekennt, spart lediglich die Gerichtskosten. Mittlerweile kostet das Smartphone in der Hand 60,- Euro und einen von maximal acht erlaubten Punkten. Wer seine elektronischen Helferlein schon vor Fahrtantritt in einer geeigneten Halterung befestigt, spart Geld, Nerven und Flensburger Treuepunkte. Außerdem sind Smartphone & Co jederzeit im Blickfeld und können straffrei bedient werden. Grund genug also, sich nach einem guten Halter umzusehen.

Das Anforderungsprofil

Wir suchten eine Haltevorrichtung, die problemlos Geräte unterschiedlicher Größen zuverlässig aufnehmen kann, damit man beim „Upgrade“ auf ein modernes Smartphone mit großen Display den Halter weiter benutzen kann. Natürlich sollte die Vorrichtung auch bei Vollbremsungen, scharfen Lenkmanövern und Schlaglochstrecken das teure Telefon sicher im Griff haben.

Nach langem Surfen im Internet hatte der MagicMount unser Interesse geweckt. Der Verpackungsaufdruck versprach eine patentierte Technik, mit der Geräte bis zu fünf Zoll Displaygröße befestigt werden können. Da nicht jeder gern im Internet einkauft, haben wir uns erfolgreich bei regionalen Elektronikmärkten auf die Suche gemacht.

Verpackung & Lieferumfang

Die durchsichtige Kunststoffverpackung ist mit einer kurzen Beschreibung in sechs Sprachen bedruckt. Zum Lieferumfang gehören der Halter, eine selbstklebende Adapterplatte und eine Bedienungsanleitung. Die Verpackung lässt sich leicht öffnen und kann zur weiteren Aufbewahrung des Halters wieder benutzt werden.

Der Testkandidat

Der Halter ist kompakt konstruiert. Der Fuß hat einen Durchmesser von 63 Millimetern. Auffallend ist, dass der Saugfuß mit einem Gelpad ausgestattet ist, wie man es von den „selbstklebenden“ Pads für Armaturenbretter kennt. Der Hebel für den Sauger fällt relativ klein aus, erfüllt aber seine Aufgabe auch ohne großen Kraftaufwand tadellos. Ein schönes Designdetail ist, dass der Hebel im aktiven Zustand im Fuß versenkt ist. Das sieht nicht nur besser aus, sondern ist auch praktisch, weil man nicht mehr daran hängen bleiben und damit das Smartphone aus der Halterung reißen kann.

Der Hals fällt mit rund drei Zentimetern recht kurz aus. Am Ende des Halses befindet sich ein Kugelkopf, der eine sichere Verbindung zu der Klemme - dem eigentlichen Halter – herstellt. Eine große Kunststoffmutter arretiert den Kugelkopf in der gewünschten Position. Die Klemme hat eine maximale Weite von 100 Millimetern. Damit kann der MagicMount unterschiedliche Geräte bis zu einer Breite von circa 90 Millimetern sicher halten. Für besseren Halt ist die Klammer von innen mit rutschfestem Gummi beschichtet.

Der Herausforderer

Wir wollten es dem Halter im wahrsten Sinne des Wortes schwer machen. Als Testgerät musste ein Galaxy Note 2 von Samsung herhalten. Ausgerüstet mit mit einem großen 6.000 mAh-Akku aus dem Zubehör brachte das Schwergewicht ein halbes Pfund auf die Waage. Mit den 77 Gramm Eigengewicht musste der Halter also insgesamt 327 Gramm sicher im Griff halten. Zwischendurch haben auch ein paar Leichtgewichte Ihren Testeinsatz verrichtet, um zu überprüfen, ob kleinere und leichtere Geräte genauso gut halten.

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