Nomen est omen: Calibox

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Nomen est omen: Calibox

Februar 05, 2018 - 14:18
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Reisemobile liegen im Trend, vor allem in der kompakten Ausführung als Campingbus. Das belegen auch die im vergangenen Jahr gut 15.000 verkauften Einheiten des VW California auf Basis des VW T6. Die Californias sind zwar schon reisefertig, lassen sich aber weiter aufpeppen. Etwa mit der Calibox.

Die Calibox ergänzt den California mit einer variablen Ausstattung. (Foto: Werk)

Der Name ist Programm, denn das Konzept der Calibox ist abgestimmt auf den California Beach oder den Multivan mit Dreiersitzbank. Hinter Calibox mit Firmensitz in Esslingen am Neckar steht Markus Rein. Der hat eine Lehre als Schreiner absolviert, kann ein abgeschlossenes Architekturstudium vorweisen und hat eine Vorliebe für die Fotografie.

Rein ist überzeugt davon, dass die Verschmelzung von Design und Funktionalität die Voraussetzung für ein gutes Produkt ist. Außerdem spielen für ihn Materialien und Oberflächen eine entscheidende Rolle. Nach seiner Auffassung sollen Materialien altern dürfen und eine Patina erzeugen, die Geschichten erzählen. Dabei sieht Markus Rein in den Werkstoffen Bambus, Filmsperrholz, Wollfilz und Aluminium eine ideale Kombination.

Er ist der Auffassung, dass die meisten heutigen Fahrzeuge dem Anspruch an größtmögliche Flexibilität durch eine vielen Situationen angemessene Ausstattung nicht gerecht werden. Und hier setzt er an und will mit seinem Konzept der modularen Innenausstattung größtmögliche Flexibilität bieten. Denn jeder Kunde soll sich mit seinem Modulsystem sein Fahrzeug optimal für seine Bedürfnisse konfigurieren können.

Variable Innenausstattung

Wenn es am Wochenende zum Campen gehen soll, werden die Module in beliebiger Zusammenstellung im Kofferraum platziert. Und dann kann es losgehen. Wer abseits von Stellplätzen nächtigt, kann das Gasmodul erwerben. Wer auf dem Campingplatz steht, kann mit dem Induktionsmodul kochen. Bei einer fest montierten Innenausstattung steht bei Campingbussen oft, etwa für Einkäufe, nicht genügend Stauraum zur Verfügung. Bei einem Modulsystem lassen sich die nicht benötigten Elemente einfach entfernen. So entsteht rasch ein leerer, großer Laderaum mit einem praktische Heckauszug.

Die einzelnen Elemente werden in Handarbeit Stück für Stück angefertigt, in Kombination modernster CNC-Technik mit traditionellem Schreinerhandwerk. Für den Einstieg bietet Calibox ein Grundmodul mit Heckauszug und Ablage samt Matratze an. Weitere Module können jederzeit ergänzt werden. Etwa die in drei Größen verfügbare Campingküche, die als Innen- oder Außenküche nutzbar ist. Zusammen mit der abnehmbaren Heckablage und einer Comfort-Matratze kostet das Modul 1.695 Euro. Für 3.995 Euro gibt es die Küche mit 116 x 74 cm Heckauszug, 230 V Induktionskocher, Waschbecken, Modulen mit Schubladen und Klappen sowie Matratze. In der Version mit Gaskocher sind 3.695 Euro zu zahlen, eine Waeco CoolFreeze CFX 40 Kühlbox ist optional für 795 Euro zu haben. Weitere Elemente sind ab 950 Euro zu bekommen, etwa als Wasser-Modul oder als zusätzlicher Stauraum mit Schublade und Klappe.

Info: www.calibox.de