Niesmann+Bischoff - neuer Arto und sicherer Flair

Benötigte Zeit zum Lesen
1 Minute
Bisher gelesen

Niesmann+Bischoff - neuer Arto und sicherer Flair

Juli 15, 2017 - 08:03
Veröffentlicht in:

Mit dem Modellwechsel nimmt Niesmann+Bischoff sein erfolgreichstes Modell Arto 76 E vom Markt und ersetzt ihn durch den zehn Zentimeter längeren Arto 77 E. Für den Flair gibt es ein komplett neues Sicherheitskonzept, wofür der Iveco komplett umgerüstet werden musste. 

Crashtest bestanden - mehr Sicherheit im Flair. (Foto: jn)

Der Arto 76 E war bislang einer der populärsten Grundrisse der 13-teiligen Modellserie von Niesmann+Bischoff. Das belegen nicht nur die Nachfragen aus ganz Deutschland sondern auch die europaweiten Bestellungen: 20 Prozent betreffen den Arto 76 E. 

Mit dem 77 E will Niesmann+Bischoff den Arto ein Stück besser machen, zehn Zentimetern um genau zu sein. Das macht sich vor allem bei den Heckbetten spürbar bemerkbar, die für große Menschen deutlich  komfortabler werden. Hinzu kommt eine serienmäßige massive Schiebetür, die wie beim Flair Schlaf- und Wohnbereich voneinander trennt.

Verfeinerung mit hochwertiger Ausstattung

Ansonsten stand bei der Arto-Baureihe im Modelljahr 2018 Modellpflege im Vordergrund. Dazu gehört zum Beispiel ein neuer leistungsfähiger Kocher und die wartungsfreundliche Verlegung der Elektrik in die Garage. Neu ist die optimierte Beleuchtung, die teilweise dimmbar ist. Zudem gibt es diverse neue Sonderausstattungsvarianten – von der Wohnsitzgruppe, die sich optional zum Schlafplatz umbauen lässt über die Resonanzlautsprecher im Wohnraum bis zur sechs Meter langen Markise mit einer sehr bequemen elektrischen Bedienung. Und eine kleine Änderung bei der Bezeichnung: Der Arto 79 F heißt jetzt Arto 78 F – der beliebte Queensbett Grundriss bleibt aber unverändert.

Neues Sicherheitskonzept für den Flair

Für den Flair gibt es jetzt ein maßgeschneidertes Sicherheitskonzept. Die Integration von Airbag, ESP, Gurtstraffer und einem Crash-Mechanismus für die Bremse ist ein absolutes Novum in dieser Fahrzeugklasse. Dafür ist das Iveco Daily Chassis umgerüstet worden. Niesmann+Bischoff hat sich die Rechte darauf bereits schützen lassen. Beim Flair gehören Airbags für Fahrer und Beifahrer, ESP und Gurtstraffer nun zur Serienausstattung der neun Grundrisse umfassenden Baureihe. Mit der Integration des Pedal Release Systems wird die Sicherheit des Fahrers beim Unfall erhöht. Beim massiven Auffahrunfall ist gewährleistet, dass das Bremspedal nach vorne wegklappt und somit die mögliche Verletzungsgefahr durch das Pedal an Füßen und Beinen drastisch reduziert wird. Um dies zu erreichen, wurde das Iveco Daily Chassis 70 C 18/21 maßgeschneidert umgebaut. Neben Iveco kam dabei unter anderem die Expertise des niederländischen Truck-Spezialisten Estepe als Umrüster zum Tragen. 

Schlüsselrollen übernehmen bei der erforderlichen Anhebung des Cockpits ein gesondert konstruierter Podest sowie eine Schottwand, die den höchsten Sicherheitsanforderungen, belegt durch umfangreiche extreme Tests, Stand halten. Ein Crash-Test, bei dem der komplett ausgebaute Flair mit 400 Kilogramm Zuladung inklusive zwei Dummys mit je 78 Kilogramm  gegen eine 120 Tonnen schwere Barriere aus Stahlbeton fuhr. Der dabei übertragene Impuls entsprach einem ungebremsten Aufprall mit 135 Stundenkilometern auf einen stehenden PKW. Gemessen wurden dabei am Chassis Beschleunigungen von bis zu 57 g; auf dem Fahrer- wie Beifahrersitz immerhin noch 30 g, was der 30-fachen Erdbeschleunigung entspricht. Beim Crashtest mit Dummys wurde neben dem Fahrerhaus der komplette Boxaufbau und Innenausbau miteinbezogen und analysiert. Unterm Strich steht: Sämtliche Tests bestand der Flair ohne jegliche Einschränkungen mit Bravour

Info: www.niesmann-bischoff.de