Diebstahlschutz für Wohnwagen: Tipps von Al-Ko

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Diebstahlschutz für Wohnwagen: Tipps von Al-Ko

April 18, 2018 - 11:25
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Die Anzahl der Wohnwagendiebstähle ist stark steigend. Auch wenn man es nicht einhundert Prozent verhindern kann, sollte man es den Dieben so schwer wie möglich machen und einige Tipps berücksichtigen.

(Foto: Al-Ko)

Immer mehr Wohnwagen werden in Deutschland gestohlen, die Zahlen sind alarmierend. Allein in Nordrhein-Westfalen wurden von Januar bis Ende November 2017 dreimal so viele Caravans wie im gleichen Zeitpunkt des Vorjahres als gestohlen gemeldet. Dabei entstand ein Gesamtschaden von rund sieben Millionen Euro. Die Diebstahlquote dürfte sich weiter erhöht, denn der Trend zum Wohnwagen hält an. Fahrzeugtechnikspezialist Al-Ko verrät, wie man seinen Wohnwagen vor Diebstahl schützt.

Der Caravan sollte nicht in einer dunklen Stelle, sondern auf einem gut einsehbaren Platz abgestellt werden. Gleiches gilt auch für das gesamte Gespann. Den Wohnwagen kann man mit einem speziellen Diebstahlschutz ausrüsten. Die Montage eines Anhängerschlosses ist einfach und mit ein paar Handgriffen durchzuführen. Dabei gibt es Produkte verschiedener Sicherheitsstufen, von einfach bis hoch. Diebstahlsicherungen an der Kugelkupplung von Anhängern schützen vor schnellem Zugriff. Hier bietet sich etwa die Safety Compact an. Diese Lösung gewährleistet Schutz sowohl während der Fahrt als auch im Stand. Hierzu wird der Safety Ball benötigt, der die Diebstahlsicherungen auf der Anhängerkupplung im Standbetrieb ergänzt. Die Sicherung aus hartem Kunststoff kommt im abgekuppelten Zustand in die Kugelkupplung und verhindert dort die Aufnahme des Kugelkopfs – und damit ein unbefugtes Ankuppeln. Auch die Edelstahl-Modelle Safety Box und Safety Box-XL von Winterhoff garantieren Schutz und sind für alle gängigen Kugelkupplungen geeignet. Die Safety Box verhindert das Ankuppeln, die klappbare Safety Box-XL zudem das Abkuppeln des Anhängers.

Sowohl Türen als auch Fenster des Wohnwagens kann man sichern, etwa mit Alarmanlagen für Fenster und Tür oder einer Türsicherung. Als Ergänzung bieten sich Ortungsgeräte an. Sie können so programmiert werden, dass der Standort des Wohnwagens in regelmäßigen Abständen an eine zuvor hinterlegte Telefonnummer gesendet wird. Wer den Einblick in den Wohnwagen unterbindet oder zumindest stark einschränkt sorgt dafür, dass Einbrecher nicht sehen können was im Inneren vor sich geht. Heruntergezogene Rollos an Front, Seite und Heck verhindern einen leichten „Einblick“. Wenn man sich von seinem Wohnwagen entfernt, sollte man Türen, Fenster und Öffnungen gut verschließen. Eine leuchtende Lampe oder ein laufendes Radio gaukeln einen Insassen vor. Das schreckt viele Einbrecher ab.

Einen zusätzlichen Schutz bieten Kamerasysteme, deren Aufnahmen - je nach Ausführung - automatisch aufs Handy geschickt werden können. Eine Alternative zu High-End Angeboten sind Wildkameras. Diese reagieren auf Bewegungen und funktionieren auch nachts via Infrarot. Sie lösen allerdins keinen Alarm aus.

Um es Einbrechern so schwer wie möglich zu machen sollte man die Stützen des Wohnwagens ausfahren. Bei elektronischen Stützensystemen wie dem UP4 von Al-Ko ist dies bequem machbar, ein Diebstahlschutz ist integriert. Setzt man auf manuelle Premium-Stützen bietet das Sicherheitsschloss Safety Compact zusätzlichen Schutz. Die mechanischen Schutzmaßnahmen schrecken ab und kosten den Dieb Zeit. Die meisten Einbrüche gibt es übrigens zu Urlaubszeiten und beim Abstellen auf Rastanlagen der Autobahnen. Um für den Fall der Fälle vorbereitet zu sein können Camper spezielle Policen bei ihren Versicherern anfragen. Für aus dem Wohnwagen gestohlene Gegenstände kommt die Hausratversicherung in der Regel nicht auf. Außerhalb der eigenen vier Wände greift die sogenannte Außenversicherung der Police meist nur bei Einbrüchen in geschlossene Gebäude.

Info: www.alko-tech.com