Antriebslose Klassiker: Bulli-Nachbauten aus GfK

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Antriebslose Klassiker: Bulli-Nachbauten aus GfK

März 07, 2018 - 07:30
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Er ist klassenlos - und mittlerweile verdammt teuer geworden. Für einen VW Bus der ersten Generation, einen T1, werden in gutem Zustand auch schon mal sechsstellige Euro-Beträge gezahlt. 

Ein echter Hingucker - der Nachbau des T1 aus GFK. (Foto: Werk)

Günstiger kommt man weg, wenn man bei Glambulli, einem Start-Up aus dem saarländischen Rehlingen, einen VW Bulli ordert. Als Nachbau - aus GfK.

Ausgehend vom so genannten Plattenwagen, den man im Wolfsburger Werk zum Transport größerer Lasten nutzte, entstand in der Entwicklungsabteilung von VW der Volkswagen Typ 2: Ein vielseitig einsetzbarer Transporter. Im Frühjahr 1950 wurde der erste Transporter vom Volkswagenwerk ausgeliefert, die Geschichte des Kult-Busses begann. In den kommenden Jahren zeigte sich der liebevoll „Bulli“ genannte Transporter flexibel: Er kam als Bus im Personentransport, als Lieferwagen, Kleintransporter und auch als Campingfahrzeug zum Einsatz. Und er prägte gemeinsam mit dem Käfer das Straßenbild in Deutschland. Bis heute ist der T1 legendär und Kult, auch wegen seiner Rolle in der Flower Power Bewegung der Hippies und Weltenbummler.

Auch die beiden Firmengründer von Glambulli, Robert Glass und Thomas Maul, hat das Bulli-Fieber schon in der Kindheit gepackt. Und nicht mehr los gelassen. Nach längeren Verhandlungen mit Volkswagen haben sie die einmalige Lizenz von VW zum Nachbau originalgetreuer Karosserien des VW T1 Bulli erhalten, gefertigt aus Acrylglas und Glasfaserkunststoff, montiert auf einem Skelett aus Metall. Diese lizenzierten Nachbauten sind - ohne Motor - in verschiedenen Varianten erhältlich. Etwa als einzelne Frontpartie, als Fahrerkabine sowie in Originalgröße als Kastenwagen, Pritschenwagen oder Samba Bus. Nach den mit Liebe zum Detail gefertigten Nachbauten des Bulli gibt es mittlerweile Anfragen aus aller Welt. Die GfK-Bullis sind als Fan-Objekte, als Verkaufsstand oder für Werbe- und Präsentationszwecke nutzbar.

Die knapp 140 Zentimeter hohe und rund zwölf Kilogrammm schwere Frontpartie von Glambulli ist eine originalgetreue Nachbildung des unverwechselbaren Gesichts des T1 mit geteilter Windschutzscheibe, den Frontscheinwerfern, dem VW Logo, Stoßstange und der Bi-Color-Optik. Die Front taugt etwa als Zeitschriftenständer, als Werbe- oder Dekorationsobjekt und kann sowohl im Innen- wie auch im Außenbereich eingesetzt werden.

Eine Nummer größer (rund 150 Zentimeter hoch und 160 Zentimeter breit) fällt die etwa 50 Kilogramm schwere Fahrerkabine aus, ausgestattet mit halbierten Kunststoffreifen. Sie kann etwa als Regal oder Kaffeebar dienen.

In Originalgröße gibt es dann noch die gut vier Meter langen und etwa 120 Kilogramm schweren Versionen Kastenwagen, Samba-Bus oder Pritschenwagen. Sie werden detailgetreu mit Blinkern, Scheinwerfern, VW-Logo und Stoßstange geliefert. Eingesetzt werden können sie beispielsweise als Verkaufstheke, Cocktailbar, Foodtruck oder Imbiss. Sie können auch auf einen Drehschemel-Anhänger montiert werden und sind dann mit der dazu gehörigen Straßenzulassung nutzbar. Die Gesamtlänge bei Montage auf dem Hänger liegt bei 589 Zentimetern. Preise für alle Produkte nennt das Unternehmen aus dem Saarland auf Anfrage.

Info: www.glambulli.com