AirSelfie – zwischen Selfie-Stick und Drohne

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AirSelfie – zwischen Selfie-Stick und Drohne

März 12, 2017 - 07:47
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Glaubt man dem Hersteller, dann ist der Selfie-Stick ist out. Die Zukunft des Selbstporträts soll der AirSelfie gehören. Jetzt ist die fliegende Selfie-Kamera im Handyformat in Berlin vorgestellt worden.

Vier Propeller treiben die handgroße Kamera an. (Foto: Werk)

Bisher waren Selfies nur mit einem sogenannten Selfie-Stick möglich. Leider sind die meisten Sticks so kurz, dass ein großer Teil des Motivs abgeschnitten wird. Dagegen will die AirSelfie Abhilfe schaffen.

Dabei handelt es sich um die weltweit erste fliegende Kamera im Hosentaschenformat, die bisher nie dagewesene Weitwinkelfoto- und Videoaufnahmen in HD ermöglicht – und zwar aus der Vogelperspektive. AirSelfie ist die erste fliegende Kamera, die sich in ein spezielles Smartphone-Cover mit Ladegerät integrieren und per App mit dem Smartphone verbinden und steuern lässt.

Klein und leicht

AirSelfie wurde speziell für unterwegs entwickelt. Mit einem Gewicht von 61 Gramm und einem Gehäuse aus langlebigem, eloxiertem Aluminium ist die fliegende Kamera sehr leicht, robust und auch für Camper geeignet. Das spezielle AirSelfie Smartphone-Cover (erhältlich für iPhone 6/6s, iPhone 7 und Samsung Galaxy S7 Edge) wurde so entworfen, dass es die fliegende Kamera sicher transportieren und gleichzeitig aufladen kann.

Mit seinen vier Turbo-Propellern fliegt das AirSelfie bis zu 20 Meter hoch. Schwingungsdämpfer sowie In-Flight-Stabilitätssysteme sollen stabile und fließende Aufnahmen der 5-Megapixel-Kamera garantieren. Das Gerät erzeugt ein eigenes WLAN für die Verbindung mit dem Smartphone. Als Speicher dient eine vier Gigabyte große Micro-SD-Speicherkarte. Die Flugzeit beträgt mit dem eingebauten 260 mAh-Akku rund drei Minuten, was für Selfies ausreichen sollte. Schiebt man das AirSelfie nach der Benutzung in die Hülle mit der Powerbank, wird das Gerät sofort wieder geladen. Insgesamt lässt sich so eine Stunde Flugzeit realisieren.

Einfache Bedienung

Eines der Kernmerkmale des AirSelfie ist seine einfache Anwendung. Um es zu aktivieren, muss lediglich die Kamera aus ihrer Hülle genommen werden, schon schaltet sie sich an. Das Gerät verbindet sich automatisch per WLAN mit dem Smartphones und ist damit sofort bereit zum Abflug. Für die Steuerung und die Auswahl zwischen den drei verschiedenen Flugmodi des AirSelfie muss nur die kostenlose iOS-oder Android-App heruntergeladen werden. Die fliegende Kamera kann entweder manuell oder automatisch zu ihrem Abflugort zurückgesteuert werden. Nach der Nutzung drückt man ganz einfach die Taste „slide to land“ und das AirSelfie landet und schaltet sich aus. Nutzer können das Gerät auch problemlos auf der Hand selbst platzieren, ohne sich oder die Kamera zu gefährden.

Mittels Timer können Schnappschüsse um bis zu zehn Sekunden verzögert werden, um die Kamera in die gewünschte Position zu bringen und das Smartphone so zu verstecken, dass es auf den Fotos nicht zu sehen ist. Auch bis zu acht Mehrfachaufnahmen hintereinander sind für die fliegende Kamera kein Problem. Die Technologie von AirSelfie integriert direkt die sozialen Medien, damit Fotos und Videos ganz einfach geteilt werden können.

Das AirSelfie ist in zwei Varianten verfügbar: Als AirSeflie mit einem Cover für einige Smartphonemodelle für 259,- Euro oder als AirSelfie mit Power Bank für 269,- Euro. Die Geräte können über die Website des Hersteller geordert werden, die Lieferung beginnt im Mai 2017.

Info: www.airselfiecamera.com

Herstellervideo (englisch)

 

Technische Daten
Abmessungen (L x B x H): 95,5 x 67,4 x 10,6 mm
Gewicht: 61 Gramm
Gehäuse: Aluminium
Videoauflösung: 1080 p mit 30 fps (Full HD)
Fotoauflösung: 5 Megapixel, 69° FOV
Speicher: eingebaute 4 GB SD-Karte
Aufnahmedistanz: bis 20 Meter
Verbindung: 2,4 GHz WLAN
Batteriekapazität: 260 mAh
Ladezeit: 40 Minuten (50% nach 10 Minuten)
Sensoren: Gyro, Barometer, Geomagetisch
Antrieb: 4 bürstenlose Motoren