Verkehr

Europas schlimmste Staufallen

Juli 29, 2016 - 10:05
Veröffentlicht in:
Das kommende Wochenende soll zu den staureichsten des Jahres gehören. (Foto:jn)

Die verkehrsreichsten Tage in der Sommerzeit stehen vor der Tür. Während in einigen Bundesländern die Ferien beginnen, nähern sich in anderen Ländern die Ferien dem Ende. Das bedeutet, dass ein Großteil der deutschen Ferienrouten einer hohen Verkehrsbelastung ausgesetzt sein wird. Doch auch in anderen europäischen Ländern gibt es Baustellen und Engpässe mit einem hohen Staurisiko. Der ADAC hat eine Liste zusammengestellt, wo die stauanfälligen Strecken liegen:

Karawankentunnel am Samstag zeitweise gesperrt

Juli 27, 2016 - 08:44
Veröffentlicht in:
Der Karawankentunnel wird am Wochenende teilweise gesperrt. (Foto: Christian Horvath)

Wer am kommenden Samstag, dem 30. Juli 2016  durch den Karawankentunnel an der österreichisch-slowenischen Grenze fahren will, sollte seine Pläne überdenken. Aufgrund des Staatsbesuchs des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Slowenien werden die Route Ljubljana - Jesenice - Kranjska Gora - Vrsic Pass und damit auch die Autobahn A 2 (Karawankentunnel - Ljubljana) sowie der Tunnel in beiden Richtungen zwischen 9 Uhr und 18 Uhr mehrfach gesperrt. Der exakte Zeitplan ist abhängig vom Besuchsverlauf und wird erst kurzfristig bekannt gegeben.

Verkehrslage auf den Fernstraßen spitzt sich zu

Juli 13, 2016 - 08:50
Veröffentlicht in:
So wie hier auf der A7 dürfte es am Wochenende vielerorts in Deutschland aussehen. (Foto: jn)

Eine Autobahn ohne Staus zu finden, wird am kommenden Wochenende besonders schwierig. Immer häufiger geraten die Urlaubsstraßen jetzt an ihre Kapazitätsgrenzen. In Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland sowie dem Norden der Niederlande beginnen die Ferien. Aus Nordrhein-Westfalen und der Mitte der Niederlande rollt die zweite Reisewelle. Hinzu kommen Autourlauber aus Skandinavien. Wer kann, sollte ruhigere Alternativrouten oder einen Reisetag unter der Woche wählen. Unterwegs sind auch die ersten Urlaubsheimkehrer.

Brennerautobahn wegen Bombenentschärfung gesperrt

Juni 30, 2016 - 08:22
Veröffentlicht in:
Am 3. Juli 2016 wird die Brennerautobahn zeitweise gesperrt. (Foto: grs1305/pixelio.de)

Am kommenden Sonntagvormittag, dem 3.Juli 2016, werden die italienische Brennerautobahn A 22 zwischen Brixen und Sterzing sowie einige andere Straßen und Zugstrecken im Wipptal für mehrere Stunden gesperrt. Der Grund ist die Entschärfung von zwei Fliegerbomben nahe Freienfeld. Der ADAC rät Autofahrern, die Sperre abzuwarten beziehungsweise die Fahrt so anzutreten, dass sie den betroffenen Abschnitt erst nach der Wiedereröffnung passieren.

In Frankreich drohen bei Verkehrsverstößen hohe Bußgelder

Juni 11, 2016 - 08:25
Veröffentlicht in:
Andere Länder, andere Sitten - das gilt besonders für Verkehrsregeln und Bußgelder. (Foto: ADAC)

In Frankreich gibt es nach Angaben des ADAC keine ausdrücklichen Vorschriften zu Autokorsos von Fußballfans. Das Hupen ist innerorts nur zur unmittelbaren Gefahrenwarnung zulässig. Außerdem darf nur solange gehupt werden, wie zum Warnen vor einer Gefahr notwendig ist. Bei Verstößen droht in der Regel ein Bußgeld von 35 Euro. Somit wären Hupkonzerte streng genommen verboten, wobei die Polizei während der EM möglicherweise ein Auge zudrückt.

ADAC-Auslands-Notrufstation in Lyon hilft Fans und Urlaubern

Juni 08, 2016 - 08:31
Veröffentlicht in:
Im Fall einer  Panne in Frankreich bietet die ADAC Notrufstation in Lyon Hilfe an. (Foto: ADAC)

Wer während einer Frankreich-Reise mit dem Auto liegen bleibt, hat laut ADAC ein Problem: Es gibt nur wenige regionale Automobilclubs und auch kaum Fachfirmen, die aufwändige Pannenhilfe leisten können. Auf Autobahnen ist Pannenhilfe sogar strikt verboten. Die Folge: Defekte Fahrzeuge werden in der Regel automatisch in die nächste Werkstatt geschleppt. Dort bleibt das Fahrzeug in der Hochsaison oft Tage oder Wochen stehen, weil die Werkstätten in den Sommermonaten aus allen Nähten platzen. Überdies sind oft keine Ersatzteile verfügbar.

ADAC warnt vor Kraftstoff-Engpässen auf dem Weg zur EM

Juni 07, 2016 - 08:35
Veröffentlicht in:
Wer nach Frankreich fährt, sollte kurz vor der Grenze volltanken. (Foto: jn)

Die Vorfreude vieler Fans bei der Anreise zur Fußball-Europameisterschaft in Frankreich könnte empfindlich getrübt werden. Mittlerweile ist an zahlreichen Tankstellen der Sprit ausgegangen. Wegen Hamsterkäufen geben viele Tankstationen nur noch 20 Liter pro Tankvorgang ab. Ein Ende der Streikmaßnahmen ist noch nicht absehbar. Doch auch nach dem Ende dürfte es noch Tage dauern, bis die Treibstofflager der Tankstellen wieder aufgefüllt sind und die Kraftstoffversorgung flächendeckend funktioniert.

An Pfingsten drohen Staus in ganz Deutschland

Mai 11, 2016 - 08:35
Veröffentlicht in:
Gerade in den Ballungsräumen ist 2016 mit vielen Staus zu rechnen. (Foto: ADAC)

Am kommenden Pfingst-Wochenende ist die Staugefahr auf allen deutschen Autobahnen groß. Autofahrer fast aller Bundesländer sind dann unterwegs und starten in ein verlängertes Wochenende oder in die Ferien: In Berlin, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen ist nach dem Pfingstmontag noch ein Tag schulfrei. In Bayern und Baden-Württemberg beginnen zweiwöchige Ferien, in Hamburg haben Lehrer und Schüler eine Woche frei. Im Süden Deutschlands ist daher die Staugefahr besonders groß.

In Europa drohen Temposündern hohe Bußgelder

Mai 10, 2016 - 09:12
Veröffentlicht in:
Ein Überschreiten der unterschiedlichen Höchstgeschwindigkeiten in Europa kann ein großes Loch in die Urlaubskasse reißen. (Foto: ADAC)

Schon in Deutschland ist die Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit kein billiges Vergnügen. Dabei liegen die deutschen Geldstrafen eher im unteren Bereich. Bei unseren europäischen Nachbarn können schon kleine Übertretungen ein hohes Bußgeld nach sich ziehen.

Hart geahndet werden Überschreitungen zum Beispiel in Italien (ab 170 Euro), in der Schweiz (ab 170 Euro) und in Großbritannien (ab 140 Euro). Am teuersten sind Geschwindigkeitsverstöße in Norwegen: Wer hier 20 km/h zu schnell fährt, riskiert Geldbußen ab 420 Euro.

Seiten

Verkehr abonnieren