Spendenlauf dank Sportlerherz und LMC erfolgreich gemeistert

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Spendenlauf dank Sportlerherz und LMC erfolgreich gemeistert

September 19, 2017 - 11:03
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Anlässlich des Patientenkongresses Depression in Leipzig ist der Weinhändler Thorsten Stelter innerhalb von sechs Tagen von Düsseldorf zum sächsischen Veranstaltungsort nach Leipzig gelaufen.

Immer dabei - ein LMC Breezer Lift als Begleitfahrzeug. (Foto: Bernd Thissen)

Mit seinem insgesamt 482 Kilometer langem Lauf wollte Thorsten Stelter auf die Volkskrankheit Depresssion aufmerksam machen und zusätzlich Spenden für Betroffene sammeln. Für diese Mammuttour ist ihm von der Firma LMC Caravan ein Breezer Lift Reisemobil zur Verfügung gestellt worden., das ihn die gesamte Strecke begleitet hat.

„Ohne die Unterstützung von LMC Caravan und das Reisemobil wäre der Lauf von Düsseldorf nach Leipzig nicht realisierbar gewesen“, erklärt Stelter.

„Das Fahrzeug hat uns die gesamte Woche über nicht nur begleitet, sondern auch bei wirklich jeder Gelegenheit geholfen. Für Stelter und seine drei Begleiter – Martina Hilgers (Radbegleiterin und Navigation), Tim Grütters (Physiotherapeut) sowie Jürgen Walter (Sportpsychologe) – war der Breezer Lift Unterkunft, Büro, Küche und Behandlungsraum für physiotherapeutische und regenerative Behandlungen.

„Außerdem war das Mobil unsere Zentrale für Gespräche mit den Pressevertretern, von denen es unterwegs pausenlos Interviewanfragen gab“, so Stelter weiter. Das große Medieninteresse nahm er dabei nicht als Belastung, sondern als zusätzliche Portion Motivation an.

Der 40-jährige studierte Jurist und heutige Weinhändler Thorsten Stelter war vor einigen Jahren selbst an einer schweren Depression erkrankt. Mit externer Hilfe, aber vor allem mit einem unbändigen Willen und seiner Leidenschaft für den Laufsport, hat er sich zurück ins Leben gekämpft. Heute, wo es ihm wieder gut geht, setzt er sich für andere Erkrankte und Angehörige der weit verbreiteten Volkskrankheit ein.

„Der Moment des Zieleinlaufs mit dem tollen Empfang war sehr bewegend für mich“, sagt Thorsten Stelter kurz nach Beendigung seines Mammutlaufs. „Die eine oder andere Träne konnte ich mir da nicht mehr verkneifen.“

Verständlich: Stelter hatte soeben seinen am 20. September gestarteten und sieben Tage später beendeten Spendenlauf von Düsseldorf nach Leipzig erfolgreich beendet, mit dem er auf die Volkskrankheit Depression aufmerksam machen und Spenden für Betroffene sammeln wollte. Ziel des Laufs war der gemeinsame Patientenkongress der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, der Deutschen DepressionsLiga und des Deutschen Bündnisses gegen Depression. Vor Ort empfingen ihn nicht nur zahlreiche jubelnde Passanten, sondern auch viele Medienvertreter, der Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung, der Leiter der Stiftung Professor Dr. Ulrich Hegerl und nicht zuletzt der prominente Stiftungsschirmherr Harald Schmidt.

Bis auf Magenkrämpfe am vierten Tag, die Stelter kurzzeitig körperlich und mental zu schaffen machten, und improvisierten Streckenumwegen, die aus 450 am Ende 482 Kilometer machten, blickt der Weinhändler und studierte Jurist stolz auf die anstrengenden Tage zurück. „Es ist ein großartiges Gefühl, dass alles geklappt hat – sowohl sportlich als auch organisatorisch. Mindestens genauso glücklich macht mich die große Aufmerksamkeit, die wir mit der Aktion hervorgerufen haben.“

Dass die Aktion nicht nur viel Aufsehen, sondern auch eine große Spendenbereitschaft auslöste, wird Stelter in Kürze mit Bekanntgabe des endgültigen Spendenbetrags auf seinem Blog bestätigen.

Info: www.lmc-caravan.de, thorsten-stelter.laufstil-duesseldorf.de