Politik & Recht

EU beschließt Abgasmessungen im realen Straßenverkehr

Februar 05, 2016 - 08:32
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Die EU will bei den Abgasgesetzen stärker durchgreifen. (Foto: EU)

Seit der Einführung der europaweit gültigen Abgasstufe Euro 1 im Jahr 1992 hat der Gesetzgeber bis zur heutigen Euro-6-Norm die Höchstgrenzen für Stickoxide bei Pkw um 97 Prozent und für Partikel um 98 Prozent gesenkt – zumindest theoretisch. Wie die Skandale der letzten Zeit belegen, haben die Fahrzeughersteller bei der Ermittlung ihrer Verbrauchs- und Abgaswerte viel Kreativität entwickelt. Um zukünftige Betrügereien zu verhindern, hat die EU die Messung von Autoabgasen unter realen Bedingungen beschlossen.

Beim Mieten von Reisemobilen Führerscheinklassen beachten

Februar 03, 2016 - 16:08
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Beim Mieten von Wohnmobilen muss besonders im Ausland auf die passende Fahrerlaubnis geachtet werden. (Foto: Caravan Salon)

Autofahrer, die ihren Führerschein nach dem 1. Januar 1999 erworben haben, sollten bei der Anmietung eines Wohnmobiles im In- oder Ausland ganz genau prüfen, ob die Fahrerlaubnis für das ausgewählte Fahrzeug ausreicht. Gerade in den USA, Kanada oder Australien werden Camping-Fahrzeuge mit über 3,5 Tonnen zulässige Gesamtmasse (zGM) zur Anmietung angeboten, die man unter Umständen mit der erteilten deutschen Führerscheinklasse nicht fahren darf.

Info zum Internationalen Führerschein

Februar 03, 2016 - 08:11
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Der Internationale Führerschein ist nur zusammen mit dem jeweiligen nationalen  Führerschein gültig. (Foto: jn)

Das freie Reisen innerhalb der Europäischen Union ist für uns mittlerweile zur Selbstverständlichkeit geworden. Durch den Wegfall der Pass- oder Zollkontrollen sind die Grenzen kaum noch spürbar. Auch die Fahrzeugpapiere und die Fahrerlaubnis gelten überall. Selbst alte Führerscheine aus der Zeit der DDR müssen anerkannt werden, das schreibt die EU-Führerscheinrichtlinie 91/439/EWG zwingend vor. Sogar in vielen Nicht-EU-Länder Europas sind die deutschen Führerscheine gültig. Dazu gehören die Schweiz, Weißrussland, die Türkei, Norwegen, Island und Liechtenstein.

Versicherungs-Kennzeichen läuft ab - Beiboote checken

Februar 02, 2016 - 11:23
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Das aktuelle Versicherungskennzeichen läuft Anfang März ab, deshalb Beiboote checken und neues Kennzeichen bestellen. (Foto: CJ-Archiv)

Kleinkrafträder wie Mofas und Mopeds benötigen ab dem 1. März 2016 ein Versicherungskennzeichen mit grüner Schrift. Wer die Umstellung verpasst, verliert seinen Versicherungsschutz und macht sich zudem strafbar. Die Versicherungsgesellschaft GVV-Privat weist auf die Umstellung hin und bietet allen Mofa- und Mopedfahrern das Versicherungskennzeichen 2016/2017 schon für 49,90 Euro im Jahr. 

100 km/h-Zulassung von Anhängern jetzt unbefristet

Februar 01, 2016 - 11:49
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Die Ausnahmeregelung für Tempo 100 gilt jetzt unbefristet - wenn die Voraussetzungen erfüllt sind. (Foto: jn)

Gute Nachrichten für Caravaner: Ab sofort gilt eine 100 km/h-Zulassung unbefristet. Die bisherige Praxis, unter bestimmten Voraussetzungen eine Ausnahmegenehmigung zu erteilen und die Höchstgeschwindigkeit eines Hängers statt auf 80 km/h zeitlich befristet zu erteilen, ist durch die 5. Verordnung zur Änderung der 9. Ausnahmeverordnung zur StVO nun endgültig aufgehoben.

Förderung für Diesel-Filter noch bis Silvester

Dezember 03, 2015 - 07:37
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Die Umrüstung der Abgasanlage mit Dieselpartikelfilter kann in jeder Fachwerkstatt durchgeführt werden. (Foto: Eberspächer)

Der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) weist darauf hin, dass eine Nachrüstung mit einem Dieselpartikelfilter noch bis zum Jahresende gefördert wird. Bis zu diesem Zeitpunkt muss der Einbau erfolgt sein. Der Antrag auf Zuschuss kann hingegen noch bis zum 15. Februar 2016 gestellt werden. Dafür zuständig ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Freie Fahrt durch bessere Abstimmung

November 20, 2015 - 08:25
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Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) hat herausgefunden, dass Navigationsgeräte nicht immer die gleichen Stauinformationen oder Umleitungsempfehlung wie Verkehrsbeeinflussungsanlagen geben. (Bild: Hessen Mobil)

Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) untersuchte deshalb, wie sich öffentliches Verkehrsmanagement und private Navigationsdienste harmonisieren lassen. Die Übermittlung von Verkehrsdaten zwischen den Akteuren soll eine Entspannung der Verkehrslage bewirken. Verkehrsteilnehmer können bei einer Umsetzung künftig auf eindeutige Informationen vertrauen.

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