Offroad-Trainingswochenende von Bimobil

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Offroad-Trainingswochenende von Bimobil

Juli 14, 2015 - 21:14
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Für Reisemobilisten ist der Weg das Ziel - mit dem passenden Fahrzeug auch ohne Weg.

Das Reisen abseits befestigter Wege erfordert Übung. (Foto: Bimobil/König)

Fernreisen wollen gut geplant und vorbereitet sein. Was für Routenplanung und Ausrüstung gilt, kann einer (Fern-)Reisemobilbesatzung nicht schaden. Zum vierten Mal veranstaltete Bimobil exklusiv für Kunden ein Offroad-Trainingswochenende. Damit sollte Kunden die Möglichkeit gegeben werden, sich und ihr Fahrzeug im Grenzbereich zu testen.

Bimobil hatte dafür in das Fahrsicherheitszentrum in Kalinchen bei Zossen in Brandenburg eingeladen. Neben vielen unbefestigten Wegen gibt es dort vor allem eines - jede Menge Sand. Und Sand ist das Material, das die Allrad-Globetrotter gerade in heißen Gebieten auf häufigsten unter die Räder bekommen.

„Wir fahren keine Rallye….unser Ziel lautet schlicht: Weiterkommen“, so Organisator Stefan Christner von Bimobil bei der Begrüßung der Trainingsteilnehmer.

Am ersten Juli-Wochenende trafen sich südlich von Berlin bei Rekordhitze rund zehn Bimobilisten zum „Erfahrungstermin im Sandkasten“. Trainer Frank Pompetzki begann den Samstagvormittag mit einem ausführlichen Theorieteil. Erläutert wurden die Besonderheiten von Geländefahrzeugen, das richtige Verhalten in speziellen Fahrsituationen, mögliche erfahrbare Grenzbereiche und auch Tipps zur Selbsthilfe wie Reifenreparatur, Einsatz von Winden oder Sandblechen. Besonders für Alleinreisende mit nur einem Fahrzeug kann ein Steckenbleiben oder Sachschaden am Reisemobil während einer Weltreise oder Expedition gefährlich werden, da kein weiteres Fahrzeug für eine Hilfeleistung zur Verfügung steht.

Am Mittag ging es mit den eigenen Reisemobilen auf die Sandpisten. Es galt, die gelernte Theorie in die Praxis umzusetzen. Dabei waren die unterschiedlichsten Modelle aus dem Bimobil-Programm dabei, vom Bimobil Husky, einem Pickup mit Wohnkabine, bis zum Expeditionsfahrzeug EX 480 auf Mercedes Atego. Ein Teilnehmerpaar hatte ihren LBX 365 gar bis zur Grenze hin beladen, um das Auto unter echten Bedingungen zu testen. Dabei musste mancher Weg mehrfach angegangen werden, manche Hürde wurde später doch umfahren. Manchmal ging es ohne Sandbleche und Bergungsseile nicht weiter. Eine wichtige Übung für zukünftige Abenteuer fernab der Zivilisation. Dank der Gruppengröße konnte Frank Pompetzki intensiv auf die individuellen Fragen, Fahrsituationen und Anregungen seitens der Teilnehmer eingehen.

Unisono erklang am Sonntagmittag das Resümee der Teilnehmer dieses Trainingswochenendes: Ein durch und durch positives Erlebnis, das jedem Teilnehmer das Fahren im Gelände noch näher brachte und das Vertrauen in Fahrzeug und Material wachsen ließ.

Info: www.bimobil.com