Mautprellererei wird teuer

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Mautprellererei wird teuer

März 23, 2016 - 08:55
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Vor dem Osterwochenende weisen die Automobilclubs darauf hin, dass bei der Nutzung von mautpflichtigen Straßen die Vignette nicht nur gekauft sondern auch ordnungsgemäß angebracht sein muss.

Ohne ordnungsgemäße Anbringung ist die Vignette ungültig. (Foto: Asfinag)

Eine Vignette gilt immer nur für ein Fahrzeug. Daher sind sie so konstruiert, dass sie sich beim Entfernen selbst zerstören. Aus diesem Grund ist das Befestigen mit Klebestreifen oder anderen, leicht ablösbaren Klebern nicht zulässig und wird als Mautvergehen geahndet.

Außerdem gibt es – je nach Land - festgelegt Positionen, an denen die Vignette angebracht sein muss. Diese Punkte sind meist auf der Rückseite des Trägerpapiers aufgedruckt und sollten unbedingt beachtet werden. Grundsätzlich gilt aber, dass die Vignette von außen gut sichtbar sein muss. Ein Anbringen am Tönungsstreifen der Windschutzscheibe ist damit nicht zulässig. Alte Vignetten sollten vor Fahrtantritt entfernt werden. Das hilft Ärger und langwierige Diskussionen bei Kontrollen zu vermeiden.

Nutzt man die mautpflichtigen Strecken ohne Vignette, kann es teuer werden. In Österreich werden dafür 120,- Euro Ersatzmaut fällig. Nutzt man eine Vignette mehrfach an verschiedenen Fahrzeugen, wird es doppelt so teuer.

Wird die Ersatzmaut nicht bezahlt, kann es richtig teuer werden. Normalerweise kommt es dann zu einem Strafverfahren. In Österreich betragen die Geldbußen in diesem Fall zwischen 300,- und 3.000,- Euro – Geld, das in der Urlaubskasse sicher besser aufgehoben ist.

Info: www.asfinag.at