CIVD spendet Preisgeld an Lernbauernhof Rhein-Main

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CIVD spendet Preisgeld an Lernbauernhof Rhein-Main

März 14, 2018 - 07:30
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Der CIVD fördert den Lernbauernhof Rhein-Main in Ober-Eschbach mit einer Spende und unterstützt damit eine gemeinnützige Einrichtung, die vor allem Kindern die Natur wieder näherbringen möchte. Das Geld erhielt der in Frankfurt ansässige Interessenverband als Preisträger des renommierten Deutschen Camping-Preis 2018. 

Das Preisgeld des Deutschen Camping-Preises spendete der CIVD an den Lernbauernhof Rhein-Main. (Foto: CIVD)

Die 2.500 Euro Preisgeld spendete der CIVD an den Lernbauernhof Rhein-Main in Ober-Eschbach. Die guten Neuigkeiten überbrachte CIVD-Geschäftsführer Daniel Onggowinarso persönlich bei einem Besuch auf dem Hof an die Betreiberfamilie Maurer, Cornelia Geratsch und Dr. Matthias Mehl, Vorstandsmitglieder des Trägervereins Lernbauernhof Rhein-Main e.V.

Die Summe von 2.500 Euro erhielt der in Frankfurt ansässige CIVD als diesjähriger Gewinner des Deutschen Camping-Preises. Mit dem renommierten Award zeichnen der Deutsche Camping-Club (DCC) und die Stadt Essen jedes Jahr Persönlichkeiten und Institutionen aus, die sich um den Bereich Camping verdient gemacht haben. „Wir freuen uns sehr über den Deutschen Camping-Preis. Mit dem Preisgeld wollen wir in unserer Nachbarschaft etwas Gutes tun“, sagt Daniel Onggowinarso. „Da Caravaning nicht nur für selbstbestimmtes Reisen, sondern auch für Naturverbundenheit steht, unterstützen wir den Lernbauernhof, der Menschen die Natur näherbringt“, führt Onggowinarso aus.

Der Lernbauernhof Rhein-Main

Die Entfremdung des Menschen von Natur und Landwirtschaft nimmt zu. Die Vorstellungen über Entstehung unserer täglichen Nahrung basieren in der heutigen Zeit eher auf Werbeaussagen als auf persönlichen Erfahrungen. Seit 1998 verfolgt der Trägerverein Lernbauernhof Rhein-Main e.V. das Ziel, mit dem Hof als Lernort Kindern und Erwachsenen die Natur und deren Zusammenhänge wieder näherzubringen. Auf dem Betrieb in Ober-Eschbach werden den großen und – vor allem – kleinen Besuchern die verschiedenen landwirtschaftlichen Nutztiere vorgestellt. Dazu die Verfahren des modernen Ackerbaus oder die Nutzung alter Kulturlandschaftsformen – wie die Streuobstwiesen. Auf Demonstrationsflächen erfahren die Besucher die Unterschiede zwischen den einzelnen Kulturen. Bei den Führungen kann man auch selbst mit Hand anlegen. „Die Spende von 2.500 Euro ist mehr als willkommen. Damit jährlich rund 4.000 Kinder den Hof möglichst kostengünstig besuchen können, sind wir auf die Unterstützung durch Kommunen, Landkreise, Privatpersonen und Institutionen angewiesen“ sagt Dr. Mehl.

Urlaubsform Caravaning liegt voll im Trend

Der Caravaning Industrie Verband ist die Interessenvertretung des industriellen Zweigs der deutschen Caravaningbranche. Der 1962 gegründete Verband ist seit über 25 Jahren im Rhein-Main-Gebiet ansässig. Zu seinen Mitgliedern zählen neben deutschen und europäischen Herstellern von Caravans und Reisemobilen auch zahlreiche Unternehmen der Zulieferindustrie, Dienstleister sowie öffentliche Institutionen und Verbände. Die Caravaning-Branche eilt derzeit von Rekord zu Rekord, denn Urlaub mit Reisemobil und Caravan liegt voll im Trend. Immer mehr Menschen begeistern sich für diese selbstbestimmte, unabhängige und naturnahe Reiseform. 2017 wurden mehr Reisemobile und Caravans in Deutschland neu zugelassen als jemals zuvor. Eine aktuelle Studie vom Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Institut für Fremdenverkehr e. V. an der Universität München (dwif) belegt die enorme wirtschaftliche Bedeutung von Caravaning-Tourismus in Deutschland. Demnach generieren Urlauber mit Reisemobil und Caravan einen Gesamtumsatz von 12,6 Milliarden Euro für die deutsche Wirtschaft. Tausende Arbeitsplätze hängt vom Caravaning-Tourismus ab und auch der Staat profitiert durch Steuereinnahmen in Milliarden-Höhe vom Caravaning-Boom.

Caravaning steht für Naturnähe

Caravaning und der Lernbauernhof haben ein verbindendes Element: Beide stehen für das Erleben und Entdecken der Natur. „Mittelgebirgsregionen wie der Taunus zeichnen sich durch ihre abwechslungsreiche Kulturlandschaft aus. Dazu gehören Felder, Weiden und Wiesen. Das Verständnis für Zusammenhänge in der Natur und das Kennenlernen derer, die die Landschaft erhalten und nutzen ist wichtiges Thema auf dem Lernbauernhof – gerade für Kinder, die oft keinen Bezug mehr zu Natur und Landwirtschaft haben“, erklärt Geratsch. „Wenn Kinder ein Verständnis für die Natur entwickeln und sie als Erwachsene immer wieder neu erleben wollen, ist Caravaning ideal. Camping- und Reisemobilstellplätze bieten oft die schönsten Ausblicke in die Natur. Und der Lernbauernhof vermittelt das Wissen, was sie alles bereithält“, ergänzt Onggowinarso. 

Info: www.civd.de