Baden-Württemberg fördert kommunale Wohnmobil-Stellplätze

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Baden-Württemberg fördert kommunale Wohnmobil-Stellplätze

Mai 26, 2017 - 08:10
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Um in den Genuss von Fördermitteln für einen Stellplatz zu gelangen, muss ein schlüssiges Betriebs- und Finanzkonzept vorgelegt werden. Die Effizienz-Analyse von Dammertz und Bader bietet sinnvolle Unterstützung für einen erfolgreichen Förderantrag.

Die Reisemopbilbranche boomt - es mangelt aber an Stellplätzen. (Foto: jn)

Baden-Württemberg hat die Bedeutung des Reisemobiltourismus für die Regionen erkannt. Da der Neu- und Ausbau von Stellplätzen nicht mit den derzeitigen Verkaufszahlen der Freizeitfahrzeuge mithalten kann, hat die Landesregierung ein Förderprogramm für kommunale Stellplätze aufgelegt.

Das Beratungsunternehmen „Stellplatz-Consulting Dammertz und Bader“ bietet dazu passend für aktuelle und zukünftige Reisemobil-Stellplatzbetreiber eine aktuelle und effiziente Stellplatz-Analyse mit einer generellen Bestandsaufnahme aller relevanten Fakten für die zeitgemäße Gestaltung, die Ausrüstung sowie das Marketing des Reisemobil-Stellplatzes an.

Diese Effizienz-Analyse ist eine ideale Voraussetzung für den erfolgreichen Antrag beim baden-württembergischen Ministerium der Justiz und für Europa auf Förderung eines kommunalen Wohnmobilstellplatzes. Tobias Liedloff vom Referat Tourismus des Ministeriums hatte bereits auf der CMT 2017 in Stuttgart auf dieses Tourismusinfrastrukturprogramm hingewiesen.

Förderung nur für kommunale Träger

Demnach sind Grundvoraussetzungen für eine Förderung unter anderem die kommunale Trägerschaft und die überwiegend touristische Nutzung. Hintergrund für diese Fördermaßnahmen sind die Stärkung der wirtschaftlichen sowie ökologischen Nachhaltigkeit und der Stärkung der touristischen Entwicklung in strukturschwachen Gebieten. Förderfähig sind bauliche Investitionen für die Errichtung, Sanierung und Modernisierung von Tourismusinfrastruktureinrichtungen sowie investive Maßnahmen an touristischen Rad- und Wanderwegen. Wohnmobil-Stellplätze können mit einem Fördersatz von bis zu 15 Prozent und höchstens bis zu einem Zuschussbeitrag von 200.000 Euro unterstützt werden. Die Ausschreibung des Programmjahres 2018 wird voraussichtlich im Mai 2017 veröffentlicht. Förderanträge können danach bis zum 1. Oktober 2017 beim Ministerium eingereicht werden.

Als sinnvolle Vorarbeit und effiziente Basis für einen Förderantrag bietet sich die Stellplatz-Effizienz-Analyse von Dammertz und Bader an. Umfassend beinhaltet die Untersuchung alle relevanten Daten und Fakten für eine Ausstattung mit zeitgemäßem Komfort von der Stromversorgung bis hin zur WLAN-Verfügbarkeit sowie der logistisch sinnvollen und sicherheitsrelevanten Gestaltung. Auch die möglichen Stellplatz-, Strom- und Trinkwassergebühren werden errechnet. Hier gilt es den üblichen Marktpreis zu berücksichtigen und eine sachgerechte Preispolitik zu fahren.

Die Analyse bezieht auch das Umfeld des Stellplatzes mit ein. Dazu gehört beispielsweise die Überprüfung der Beschilderung, die häufig nicht ausreichend ist und so die Anreise erschwert. Ein sehr großes Problem eines kommunalen Reisemobilstellplatzes ist oftmals das zielgruppengerechte Marketing. Hier erkennen nur wenige Kommunen einen dringenden Bedarf. Mit informativen Hinweisen auf den Stellplatz „im verkehrstechnischen Schilderwald“, auf diversen Internetplattformen, mittels Apps oder gedruckten Stellplatzführern ist das Problem schnell gelöst.

Neben dem Marketing beinhaltet die Stellplatz-Effizienz-Analyse auch eine aktuelle Kaufkraftberechnung und eine Renditekalkulation. Nach Analyse aller notwendigen Fakten, erstellt „Stellplatz-Consulting“ eine „To-Do“-Liste, die es abzuarbeiten gilt. Mit Hilfe dieser Studie, die final circa 50 DIN A4 Seiten umfasst, kann der Betreiber die Zukunft seines Reisemobilstellplatzes erfolgreich gestalten. Der zeitliche Aufwand für die Analyse liegt bei circa 20 Stunden inklusive Ortsbesichtigung. Die entsprechenden Kosten amortisieren sich kurzfristig.

Boomendes Segment

Der Wohnmobiltourismus boomt europaweit. Viele Gemeinden und private Anbieter haben bereits ein derartiges Angebot. 450.000 Reisemobilisten aus Deutschland und ca. 1,35 Millionen aus ganz Europa suchen ein passendes Reiseziel und orientieren sich ständig. In Deutschland haben zurzeit nur 13,8 Prozent aller Kommunen einen oder mehrere Stellplätze. Dieses Entwicklungspotential gilt es zum Wohle der Kommunen mit entsprechendem touristischen Einnahmen zu erweitern und den Reisemobilisten ein größeres Angebot zu bieten. Besonders den Kommunen bringen Reisemobil-Stellplätze mehr Kaufkraft, fördern den Tourismus und vergrößern den Bekanntheitsgrad der Region.

Die Erfahrung des Beratungsunternehmens im Umgang mit den Themen Reisemobiltourismus und Stellplatzbau basiert auf den Firmeninhabern Theo Dammertz, der selbst Stellplatzbetreiber und freier Sachverständiger im Bereich Reisemobiltourismus ist, sowie auf Hans-Rudolf Bader als aktivem Reisemobilisten und Unternehmensberater in der Branche. Ausführliche Informationen zum Unternehmen sowie dem angebotenen Leistungsspektrum vom Einrichten eines neuen Platzes bis hin zur innovativen Weiterentwicklung eines schon bestehenden Stellplatzes gibt es im Internet.

Info: www.stellplatzconsulting.com