ADAC-Campingführer vergleicht Preise in ganz Europa

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ADAC-Campingführer vergleicht Preise in ganz Europa

April 16, 2017 - 16:45
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In den meisten Ländern ist mit Wohnwagen und Zelt die Übernachtung auf einem Campingplatz Pflicht. Je nach Urlaubsland gibt es teils erhebliche Preisunterschiede.

Je nach Land variieren die Durchschnittspreise für Campingplätze stark. (Foto: ADAC)

Um Preise für Campingplätze besser vergleichen zu können, besteht die „Referenz-Familie“ aus zwei Erwachsenen und einem zehnjährigen Kind. Im Vergleichspreis enthalten sind der Auto- und der Caravan-Standplatz sowie die wichtigsten Nebenkosten wie Strom, Warmduschen und die Kurtaxe.

Im Durchschnitt kostet die Übernachtung in der Hauptsaison im Sommer 2017 auf einem europäischen Campingplatz in der mittleren Kategorie durchschnittlich 35,70 Euro. Das entspricht einer Steigerung von rund zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die gute Nachricht ist, dass die Übernachtung in Deutschland mit durchschnittlichen 28,54 Euro für die Modellfamilie deutlich günstiger als im Durchschnitt ausfällt. Allerdings sind die Preise in Deutschland gegenüber 2016 um knapp drei Prozent und damit stärker als im Durchschnitt gestiegen.

Teuerstes Campingland in Europa ist 2017 – wie bereits in den vergangenen Jahren – die Schweiz mit 47,97 Euro. Am zweitteuersten campt man in Italien: Die durchschnittlichen Übernachtungskosten liegen hier bei 45,39 Euro. Es folgen Dänemark mit 40,49 Euro und fast gleich auf die Niederlande (40,48 Euro).

Unter 40 Euro aber immer noch über Durchschnitt kostet eine Nacht in Spanien (39,89 Euro), Kroatien (39,60 Euro) und Frankreich (36,55 Euro). Unser Nachbar Österreich liegt mit 34,31 Euro bereits unter Durchschnitt. Auf Campingplätzen in dem sonst nicht gerade billigen Schweden zahlt eine Familie durchschnittlich 30,75 Euro.

Die größten Preisunterschiede zwischen günstigen und teuren Campingplätzen gibt es in den Mittelmeer-Urlaubsländern Frankreich, Spanien und Italien. Regionale Unterschiede spielen dabei eine große Rolle: Ferienanlagen in privilegierter Küstenlage oder auf Inseln sind bei gleicher Leistung in der Regel deutlich teurer als Plätze im Landesinneren. Die Preisunterschiede zwischen Haupt- und Nebensaison sind gerade auf den teuersten Campingplätzen Europas oft erstaunlich groß.

Detaillierte Informationen gibt es im ADAC-Campingführer. Er ist in den Bänden Südeuropa sowie Deutschland/Nordeuropa zum Preis von je 22,80 Euro im Buchhandel, in den ADAC-Geschäftsstellen oder im Internet erhältlich.

Info: www.adac.de/shop