Europas schönste Küstenstraßen mit dem Wohnmobil entdecken

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Europas schönste Küstenstraßen mit dem Wohnmobil entdecken

September 20, 2017 - 10:55
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Das Meer immer im Blick - so lautet das Motto der von McRent zusammen gestellten Touren für den Urlaub im Wohnmobil.

Italien - die Amalfitana an der Amalfiküste. (Foto: CC0)

Der Weg ist das Ziel: Bei manchen Reisen ist die Fahrt so einmalig schön, dass der Urlaub mit dem Wohnmobil bereits unterwegs beginnt. Besonders spektakulär sind die Straßen, die direkt an der Küste entlang führen. Imposante Steilküsten und tiefblaues Meer eröffnen sich Urlaubern beim Blick aus dem Fenster auf der einen Seite, schroffe Landschaften und wilde Berghänge auf der anderen. McRent, Europas größte Wohnmobilvermietung, hat die faszinierendsten europäischen Küstenstraßen von Spanien bis nach Norwegen und Schottland zusammengestellt.

Amalfitana:  Amalfiküste, Italien

Wild und abenteuerlich schlängelt sich die so genannte „Amalfitana“ an der Amalfiküste entlang: Über 50 Kilometer erstreckt sich die traumhafte Küstenstraße südlich von Neapel von Meta nach Vietri sul Mare. Eindrucksvoll sind die Ausblicke auf die Steilküste und den Golf von Salerno. Auf der Strecke liegen außerdem einige kleine sehenswerte Dörfer wie Positano oder Praiano, unterhalb der Straße versteckte Buchten. Ein Highlight ist die „Grotta Smeralda“, eine Felshöhle westlich von Amalfi, die nur über Treppen erreichbar ist. 

Adria-Magistrale: Kroatien / Montenegro

Die Adria-Magistrale zählt zu den schönsten Küstenstraßen Europas. Über 1.200 Kilometer führt sie kurvenreich entlang der Adria durch Kroatien bis nach Montenegro. Wunderschön ist der Kontrast: Auf der einen Seite fesselt das tiefblaue Meer mit seinen Buchten, Stränden, Inselchen und Küstenstädten den Blick, auf der anderen Seite fasziniert die wilde Berglandschaft. Besonders schön ist der Abschnitt „Makarska-Riviera“ zwischen Dubrovnik und Split.

C710: Mallorca, Spanien

Zu den schönsten Küstenstraßen zählt sicherlich auch die C710 auf Mallorca. So unspektakulär der Name ist, so spektakulär ist die Straße selbst. Über 140 Kilometer führt die Traumstraße von Port d’Andratx im Süden der Baleareninsel bis zum Cap de Formentor ganz im Norden. Dabei windet sie sich an der Steilküste entlang, biegt ab und zu in die Berge ab und führt durch malerische Dörfchen. Unterwegs durchquert sie das höchste Gebirge Mallorcas, die Serra de Tramuntana.

Route de la Grande Corniche: Frankreich

Keinem geringeren als Napoleon Bonaparte haben wir die Route de la Grande Corniche im Süden Frankreichs zu verdanken. In die Berge zwischen Menton und Nizza ließ der französische Kaiser die Straße schlagen und nutzte dazu zum Teil Spuren der römischen Via Julia Augusta. Urlauber genießen heute aus 500 Metern Höhe großartige Ausblicke auf das glitzernde Wasser, imposante Felsen und kleine Dörfer. Ab und an kann man einen Blick auf die funkelnd weißen Yachten des Jetsets erhaschen.

Côte Vermeille / Costa Brava: Frankreich / Spanien

Vom südfranzösischen Banyuls-sur-Mer an der Côte Vermeille führt eine wunderschöne Strecke bis über die Grenze nach El Port de la Selva an der spanischen Costa Brava. Auf insgesamt 36 Kilometern windet sich die Straße abschnittsweise sehr nah am Meer entlang und gibt einen gigantischen Ausblick auf die zerklüftete Klippenlandschaft frei. An einigen Stellen ermöglichen Haltebuchten das Stoppen mit dem Wohnmobil für besonders spektakuläre Aussichtspunkte.

Côte d’Albâtre: Frankreich

Ganz im Norden der französischen Republik befindet sich eine weitere traumhafte Küstenstraße, und zwar entlang der Côte d’Albâtre, zu Deutsch Alabasterküste. Den Namen erhielt die Gegend in der Normandie wegen der imposanten weißen Kreidefelsen, die zum Teil über 100 Meter hoch steil an der Küste emporragen. Urlauber können 120 Kilometer entlang der Küste fahren und diesen eindrucksvollen Ausblick genießen. Zur Abwechslung tauchen ab und zu kleine Fischerdörfchen auf.

Ring of Kerry: Irland

170 Kilometer führt die Straße den berühmten Ring of Kerry entlang. Die einmalig schöne Küstenstraße liegt in der Grafschaft Kerry im Südwesten Irlands und eignet sich perfekt als Route mit dem Wohnmobil. Faszinierend ist der Ausblick auf den Atlantik und die vielen kleinen, unbewohnten Inseln. Auf der anderen Seite sehen Urlauber die typisch irische Moorlandschaft und ausgedehnte Schafweiden. Abgesehen von der wunderschönen Natur gibt es unterwegs auch einige Sehenswürdigkeiten wie die restaurierten Steinmauern von Cahergall.

North Coast 500, Schottland

Die North Coast 500 ist die schottische Antwort auf die legendäre Route 66 in den USA. Rund 500 Meilen müssen Urlauber für die Rundtour zurücklegen. Von Inverness bis in die hintersten Ecken der nördlichen Highlands verläuft diese traumhafte Strecke entlang der Ost-, Nord- und Westküste, ehe sie quer durch das Landesinnere wieder nach Inverness zurückkehrt. Gerade im Norden ist es sehr karg, im Westen dominieren die wilden Highlands. 

Atlantikstraße: Norwegen

Im Norden Europas zählt die Atlantikstraße in Norwegen zu den schönsten Routen mit dem Wohnmobil. Zwischen Molde und Kristiansund führt die acht Kilometer lange Küstenstraße an der Westküste entlang beziehungsweise über das Meer. Denn insgesamt kommt man über zwölf Brücken. Die beeindruckendste ist die 23 Meter hohe Storseisund-Brücke. Die unberührte Natur auf dieser kurvenreichen Strecke ist faszinierend – an schönen Tagen sind sogar Wale und Seehunde zu sehen.

Kystriksveien „Straße 17“: Norwegen

Die Kystriksveien Fv17 gilt als eine der schönsten Touristenstraße der Welt. Von Steinkjer in der Region Innherred bis Bodø im Bezirk Nordland erstreckt sie sich über 650 Kilometer vorbei an rund 12.000 vorgelagerten Inseln, weißen Sandstränden und unzähligen Sehenswürdigkeiten. Urlauber sollten sich für diese besondere Strecke unbedingt Zeit nehmen, denn hier gibt es so viel zu sehen. Ein Muss ist zum Beispiel das von der UNESCO als Weltkulturerbe deklarierte Vega-Archipel. Es ist etwa 1.000 Quadratkilometer groß und umfasst über 600 Inseln und Schären.  

Info: www.mcrent.de