Vor der Saison auch das E-Bike überprüfen

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Vor der Saison auch das E-Bike überprüfen

März 02, 2017 - 07:31
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Spätestens mit den ersten Sonnenstrahlen erwacht die Lust auf eine Radtour. Pedelecs und E-Bikes machen die Touren komfortabel. Vor dem ersten Start sollten sie aber einer gewissenhaften Prüfung unterzogen werden.

Vor der ersten Tour sollten Fahrräder und E-Bikes eine gründliche technsiche Durchsicht erhalten. (Foto: pd)

Wenn die Räder aus dem Winterschlaf geholt werden, sollten sie zunächst fit für die nächste Saison gemacht werden. Selbst bei einer Überwinterung nach Herstellervorschriften ist man vor bösen Überraschungen nicht gefeit. Was für normale Räder gilt, ist für Pedelecs und E-Bikes besonders wichtig. Durch die starken Hilfsantriebe und die höheren Geschwindigkeiten können technische Defekte im schlimmsten Fall schwere Stürze auslösen. Doch auch Pannen sind mehr als unangenehm und können mit einer gründlichen Durchsicht meist vermieden werden.

Am wichtigsten sind die Bremsen. Die Bowdenzüge müssen leichtgängig sein und gleichmäßig ziehen. Die Hebel sollten gut erreichbar sein und die Bremswirkung, gerade für das Vorderrad, gut dosierbar sein. Sind die Bremsbacken verschlissen und die Prüfrillen kaum noch sichtbar, sollten die Backen ausgetauscht werden. Gerade für E-Bikes sind gute Bremsen besonders wichtig.

Nach den Bremsen müssen die Reifen überprüft werden. Nicht nur das Profil ist wichtig. Gerade bei winterlichen Temperaturen in Schuppen und Garagen können sich Risse und Bruchstellen bilden. Dann muss der Reifen sofort getauscht werden. Ansonsten kann es sein, dass der Reifen bei der nächst höheren Belastung platzt und der Reifen dann nicht mehr der Einzige ist, der Kontakt zur Straße hat.

Zum Einmotten eines E-Bikes gehört auch das Einsprühen der Kontakte mit einem Kontaktöl oder -fett. Sind die Anschlüsse an Akku oder Rad angerostet, müssen die Kontakte sorgfältig gereinigt werden. Nur so kann der Strom ohne Widerstand fließen. Auch Wackelkontakte können so vermieden werden.

Eine funktionierende Lichtanlage sollte selbstverständlich sein. Bereits in der Dämmerung ist man als Radfahrer nur schlecht zu sehen. Ein paar Euro für eine eventuell notwendige Reparatur können im Zweifelsfall Leben retten. Neben einer Sichtkontrolle der Kabel sollten auch alle mechanischen Teile überprüft werden. Dazu gehört der feste Sitz von Sattel und Lenker ebenso dazu wie das korrekte Spiel von Tret- und Radlager.

Nach wie vor gilt die alte Bauerregel „wer gut schmiert, der gut fährt.“. Das gilt für alle beweglichen Teile, besonders jedoch für die Kette. Wer auf der sicheren Seite sein will, kann sein Rad für wenig Geld beim Händler einem professionellen Check unterziehen. Ein gut gewartetes Rad ist nicht nur sicherer, es hat auch einen geringeren Wertverlust.

Info: www.adfc.de