Europa mit Flugzeug und Reisemobil entdecken.

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Europa mit Flugzeug und Reisemobil entdecken.

März 14, 2017 - 08:20
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Was für Reisemobilurlaube(r) in den USA völlig normal ist, findet in Europa nur langsam eine Akzeptanz: Die Anreise per Flugzeug und die Übernahme eines Mietmobils vor Ort.

Portugal bietet Kultur, Geschichte und tolle Strände. (Foto: pd)

Roadtrip abseits der Massen: Immer mehr Urlauber entscheiden sich in den schönsten Wochen des Jahres für eine Reise mit dem Wohnmobil. Flexibel anhalten, wo es einem gefällt, und das Gefühl von Freiheit machen den Roadtrip so attraktiv. Wer kein eigenes Mobil hat, mietet sich einfach das passende. Aufgrund der großen Nachfrage für die Sommersaison 2017 lohnt es sich, frühzeitig zu reservieren.

Meistens werden Reisemobile und Wohnwagen in Deutschland angemietet. Nach dem Beladen zu Hause geht es dann auf große Fahrt. Doch gerade beim Urlaub außerhalb von Deutschland verschlingen An- und Abreise schon mehrere Tage der kostbaren Urlaubszeit. Während es völlig normal ist, in die USA oder nach Australien zu fliegen und vor Ort zu mieten, hat sich diese Variante in Europa noch nicht durchsetzen können.

Dabei gibt es Möglichkeiten genug: Allein McRent bietet an 70 Mietstationen in 15 europäischen Ländern Wohnmobile in unterschiedlichen Größen zur Mietet an. Dank schneller und kostengünstiger Anreise per Flugzeug wird Portugal auch für Norddeutsche interessant, Polen und Skandinavien für Süddeutsche. Neben den Kosten für den Kraftstoff entfallen auf der Anreise auch auch die Entgelte für Maut und Fähren. Außerdem bleibt mehr Zeit für Entdeckungen im Urlaubsland. Jetzt hat McRent einige Touren als Anregung für die Reiseplanung veröffentlicht:

Tipp 1: Zwischen Küste und Nationalparks in Portugal

Viele Wohnmobilurlauber bleiben in Spanien hängen, dabei ist auch Portugal für einen Roadtrip sehr gut geeignet. Am besten fliegen Urlauber nach Portugal und holen ihr gemietetes Reisemobil an einer der drei Mietstationen von McRent ab. Sie befinden sich in der Nähe von Porto, Lissabon und an der Algarve. Die südlichste Region der iberischen Halbinsel ist bekannt für ihre schönen Strände, spektakulären Küstenlandschaften und hübschen Dörfer. Genauso lohnenswert ist eine Reise an der Westküste Portugals entlang. Lissabon ist ein Highlight und in der Nähe der Stadt gibt es direkt am Meer zwei schöne sehenswerte Naturparks: Sintra-Cascais und Arrábida. Auch wenn es über das ganz Land verteilt viele Naturparks gibt, befindet sich im Norden des Landes der einzige klassifizierte Nationalpark: Peneda-Gerês. Mit seinem Gebirge und den Bergspitzen aus Granit und einzigartigen Tierarten ist er sehr reizvoll. Für Wohnmobilurlauber ist der Parque de Campismo de Cerdeira ein idealer Ausgangspunkt zum Erkunden der Naturschönheiten – der Campingplatz liegt direkt im Park. Die vierte Mietstation in Portugal liegt auf der größten Azoren-Insel Sao Miguel. Von hier aus lässt sich die Vulkaninsel mit ihren steilen Felsküsten, Kratern und Stränden entdecken.

Tipp 2: Durchs polnische Karpatenvorland und die masurische Seenplatte

Abseits der üblichen Touristenpfade verläuft eine Wohnmobilreise durch Polen. Trotz der vielen kulturellen Highlights und landschaftlichen Reize wird der deutsche Nachbar als Reiseland unterschätzt. Mit dem Wohnmobil können gleich viele unterschiedliche Regionen des abwechslungsreichen Landes erkundet werden. Reizvoll ist zum Beispiel eine Tour durch das Karpatenvorland im Süden. Hier liegt auch die Hohe Tatra, der höchste Gebirgszug Polens. Auf dem Weg bietet sich eine Besichtigung der Kulturstadt Krakau an. Wer statt Bergen Meer und Seen vorzieht, findet auch das in Polen. Wunderschön ist eine Rundtour entlang der Ostsee mit ihren langen weißen Stränden und durch die Masuren mit unzähligen malerischen Seen. Abwechslung zur Natur bietet ein Besuch der Hauptstadt Warschau und der Kulturstadt Danzig. Von vielen deutschen Flughäfen geht es täglich nach Warschau. An der McRent-Mietstation Warschau nehmen Wohnmobilurlauber ihr Fahrzeug in Empfang und können direkt starten. Unterwegs gibt es viele Campingplätze, die zudem noch günstiger als der europäische Durchschnitt sind.

Tipp 3: Reizvoller Küstentrip in der rauen Normandie

Auch Frankreich bietet sich für eine Entdeckung mit dem Wohnmobil an. Wer nicht so lange Strecken von Deutschland auf sich nehmen möchte, fliegt oder fährt mit dem Zug nach Frankreich und holt das Reisemobil an einer der sechs Mietstationen in Caen, Lyon, Rouen, Nantes, Poitiers oder Paris ab. Rouen ist ein guter Ausgangspunkt, um die Normandie zu entdecken. Die Region nördlich von Paris hat ihren ganz eigenen Charme. Schon der Startpunkt Rouen bietet viel: Die Hauptstadt der Normandie zieht Besucher mit ihren engen Gassen, den Fachwerkhäusern und der imposanten Kathedrale in ihren Bann. Weiter geht es an die normannische Küste. Spektakulär sind die Kalkfelsen in Dieppe und die wilde Küste. Aber auch Strand und Bademöglichkeiten finden sich entlang der Route. Berühmt ist die Region außerdem für den Mont St. Michel, UNESCO Weltkulturerbe, und für ihre kulinarischen Highlights wie Camembert und Cidre.

Tipp 4: Roadtrip durch die Toskana

Wer nicht zwei Wochen an ein und demselben Strand liegen, sondern mehr von Italien sehen möchte, hat mit dem Wohnmobil alle Möglichkeiten. Urlauber fliegen nach Rom, Bologna, Mailand oder Vicenza und holen vor Ort das gemietete Reisemobil für die Fahrt durch das schöne Italien ab. Eigentlich hat jeder Landstrich seine Reize. Besonders schön jedoch ist eine Wohnmobilreise durch die Toskana. Kilometerlang geht es vorbei an Weinbergen und Zypressen. Abgesehen von der traumhaften Landschaft bietet die Toskana auch kulturell viel. Zum Beispiel können der schiefe Turm von Pisa, die Geschlechtertürme in San Gimignano, ein Pferderennen in Siena und die Renaissance-Metropole Florenz besucht werden. Eine andere Klassiker-Route führt an der Adria entlang mit Stopps zum Beispiel in Venedig, Mesola, Comacchio und Ravenna.

Info: www.mcrent.de