Do-it-yourself: Kleinreparaturen an Stoßstange, Schürze oder Seitenteil

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Do-it-yourself: Kleinreparaturen an Stoßstange, Schürze oder Seitenteil

Juni 10, 2017 - 07:55
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Kleinere Unfälle und Materialalterung haben oftmals unschöne Folgen an den Außenteilen eines Wohnmobils oder Caravans. Mit dem Praxistipp von Dekalin können geschickte Hobbyhandwerker die Reparatur von Rissen, Löchern und abgebrochenen Kleinteilen selbst durchführen.

Wichtig ist, dass der zum Kleber passende Reiniger verwendet wird. (Foto: Werk)

Stoßstangen, Schürzen und Seitenteile bilden die äußerste Schutzzone von Fahrzeugen. Daher sind sie häufig die ersten, die Schaden nehmen. Doch nicht immer ist der Weg in die Profiwerkstatt nötig. Kleinere Risse, Löcher und Brüche kann der ambitionierte Heimwerker durchaus selbst beheben. Besonders für Camper ist dies interessant, denn im Vergleich zum Auto sind diese Außenteile von Wohnmobilen und Caravans weniger widerstandsfähig und oftmals auch sehr teuer. Zudem verflüchtigen sich die Weichmacher in ihnen über die Jahre und das Material wird spröde.

Vorbereitungsphase: Bohren, Schleifen, Säubern

Bei Rissen mutet der erste Schritt radikal an: die Entlastungsbohrung. Aber ohne, dass der Heimwerker am äußeren Ende des Risses die Bohrmaschine ansetzt, würde sich der Spaltprozess fortsetzen. Den dabei anfallenden Grobschmutz muss er im Nachgang mit haushaltsüblichem Spülmittel entfernen, um ihn nicht ungewollt einzuarbeiten. Zum Entfetten der Oberfläche empfiehlt sich ein Spezialreiniger wie beispielsweise der DEKAclean Ultra. Er säubert gründlich und rückstandsfrei, sodass später ein guter Haftgrund besteht. Beim Umgang mit chemischen Substanzen raten Experten stets zum Einsatz von Gummihandschuhen und Schutzbrille. Anschließend verbreitert der Anwender die Klebefläche, indem er zu Schleifpapier mittlerer Körnung (P80) und Fräser greift. So erhält er eine angeraute Oberfläche, auf der der Klebstoff später besser greift. Den Schleifstaub gründlich entfernen und fertig ist die Grundlage für ein perfektes Klebeergebnis. Die hier skizzierten Reinigungsarbeiten gelten selbstverständlich auch im Fall von Löchern oder abgebrochenen Teilen.

Klebephase: DEKApur 2K-90

Hat der Camper beispielsweise seine Stoßstange auf diese Weise vorbereitet, kann er mit dem eigentlichen Klebevorgang beginnen. Klebstoffe wie der DEKApur 2K-90 vereinen ein hohes Maß an Elastizität mit einer hohen Festigkeit. Nach außen bildet der Kleber also eine langfristig stabile Schutzoberfläche ohne jede Porosität, nach innen bleibt er so flexibel, dass Vibrationen abgefedert werden. Für seine Verarbeitung bedeutet diese Standfestigkeit, dass der DEKApur 2K-90 sogar vertikal aufgebracht werden kann. Einfach Klebstoff-Behälter in die passende Kartuschen-Pistole einlegen, gleichmäßig auftragen und die Klebefläche unter Umständen mit einer handelsüblichen Glasfasermatte verstärken. Schon nach fünf Minuten härtet der Kleber aus – beinahe unabhängig von Umgebungstemperatur, Luftfeuchtigkeit und Schichtdicken. Weitere fünf bis sechs Stunden muss der Hobbyhandwerker jedoch kalkulieren, damit der Klebstoff einen Härtegrad erreicht, der eine weitere Bearbeitung ermöglicht.

Nachbereitungsphase: Schleifen und Lackieren

Der Zweikomponenten-Kleber bildet final eine feste Kunststoffmasse, die der ambitionierte Laie ebenfalls selbst bearbeiten kann. Nochmals kommt hier Schleifpapier zum Einsatz, das aber nun eine feinere Körnung (P80 bis P240) aufweisen sollte. Auf diese Weise bringt der Hobbyhandwerker die Kleberschicht auf dasselbe Höhenniveau wie die Stoßstange selbst. Anschließend wird die betroffene Stelle erneut gereinigt, bevor sie lackiert werden kann. Inwiefern man die Lackierarbeiten selbst ausführt oder die Stoßstange dann dem Profi in die Hand gibt, ist eigenes Ermessen.

Im Allgemeinen gilt: Kleinere Schäden, wie hier vorgestellt, kann der Camper an seinem Fahrzeug durchaus selbst ausmerzen. Größere und komplexere Ausbesserungen nimmt dagegen besser der Fachmann vor. Er hat die Erfahrung und der Fahrzeughalter profitiert zudem von der Gewährleistung. Weitere Informationen zum Kleben und Dichten für Profis und Laien erhalten Interessierte im Unternehmensblog www.faszination-kleben-dichten.de oder auf der Website.

Info: www.dekalin.de