American Way of Drive: Der Jeep Wrangler als ''Reisemobil''

Benötigte Zeit zum Lesen
1 Minute
Bisher gelesen

American Way of Drive: Der Jeep Wrangler als ''Reisemobil''

Oktober 11, 2018 - 08:46
Veröffentlicht in:

Was macht man, wenn es für das eigene Fahrzeug keinen reisetauglichen Aus- oder Umbau gibt? Man baut ihn selbst. So haben es jedenfalls Daniela und Jörn Bäumer von Red Rock Adventures getan.

Erst ging es Daniela und Jörn Bäumer nur um ihren eigenen Wagen, jetzt bauen sie auch jeden Jeep Wrangler eines Kunden individuell aus: Als Daily Driver oder als Offroad-Reisefahrzeug. It’s a Jeep-thing … most people won't understand. So lautet ein alter Spruch der Fans der amerikanischen Geländewagen. Ein Jeep ist etwa so uramerikanisch wie „Stars & Stripes“, ein Airstream oder eine Harley. Dummerweise ist er in den Augen der Globetrotter-Gemeinde nicht so ganz das richtige Reisefahrzeug. Da widmet sich die Szene doch eher Fahrzeugen aus Japan oder Großbritannien, wenn es um den Umbau zum Fernreise-Mobil geht.

Für die Bäumers sollte es jedoch unbedingt ein Wrangler sein. Den gibt es ja bekanntermaßen mit zwei oder vier Türen. Der Umbau eines viertürigen Jeep Wrangler Unlimited zum Offroad-Reisemobil mit zwei Schlafplätzen geht in der Düsseldorfer Werkstatt von Red Rock Adventures in zwei bis drei Stunden über die Bühne. Der Umbau für den Jeep Wrangler JK Unlimited (JKU) ist „made in Germany“ und leicht und solide gearbeitet. Er bietet Platz für zwei Personen, die Liegefläche ist 190 cm lang und am Kopfende 135 cm breit (am Fußende sind es 110 cm). Die lichte Höhe bis zum Dach beträgt 72 cm. In fünf einzeln entnehmbaren Boxen stehen mehr als 200 Liter Stauraum (2 x 26 Liter + 2 x 56 Liter + 1 x 45 Liter = 209 Liter) zur Verfügung. Ausreichend Platz fibt es auch für Bergematerial, die Campingstühle und die Kompressor-Kühlbox Dometic CFX 35 W. Innerhalb einer Stunde soll der Ein- oder Ausbau erledigt sein. Preis für den Schlaf-Ausbau, der nicht mehr wiegen soll als die Rückbank des Wranglers: Ab 2.950 Euro, ohne Kühlbox.

Günstiger gibt es den Reiseausbau Traveller für den kleineren JK. Ab 2.250 Euro sind über 100 Liter Stauraum in vier Boxen zu haben, auch hier ist eine Kompressor-Kühlbox Dometic CFX 35 W integrierbar. Zudem gibt es ein großes Staufach hinter dem Beifahrersitz.

Als Zubehör gibt es (ab 795 Euro) einen integrierten Wassertank mit 20 Liter Inhalt, geeignet für alle Ausbauten. Gefördert wird das Nass per elektrischer separat geschalteter Pumpe zu einem Brausekopf mit 1,5 m langem Schlauch.

Wer flexibel sein möchte, kann zum Schubladenausbau Carrier mit 164 Liter Stauraum greifen. Aucht bei offenem Verdeck sind die Schubladen von außen nicht zugängig, zudem kann eine Kühlbox mit Halterung montiert werden. Optional sind zusätzliche Airlineschienen lieferbar. Preis des Carrier: Ab 1.990 Euro.

Info: www.redrockadventures.de