Volldampf für Kabinen & Caravans: Ford F-150 Raptor by Geigercars

Benötigte Zeit zum Lesen
1 Minute
Bisher gelesen

Volldampf für Kabinen & Caravans: Ford F-150 Raptor by Geigercars

Dezember 26, 2017 - 07:32
Veröffentlicht in:

In den USA sind Pick-Ups - anders als in Deutschland - etwas völlig alltägliches. Die Pritschenwagen werden dort von Farmern ebenso gerne bewegt wie von Hausfrauen oder Studenten. Aber auch dort ist ein Ford F-150 Raptor eher selten - besonders dann, wenn er zudem noch Karl Geiger und seinem Team in die Finger gefallen ist.

Ob Wohnkabine oder Caravan - die 520 Pferde unter der Haube ziehen alles. (Foto: Werk)

Kaum zu glauben, aber wahr. Seit gut vier Jahrzehnten ist der Ford F-150 der meistverkaufte Pick-Up in den USA. Und so ganz nebenbei ist er dort seit mehr als 30 Jahren auch über alle Segmente hinweg das meist verkaufte Fahrzeug insgesamt. Von solchen Verkaufserfolgen der Pritschenwagen sind wir in Deutschland noch ein gutes Stück weit entfernt.

Auch sonst ist in Deutschland einiges anders in diesem Marktsegment. Während in den USA meist achtzylindrige Benziner unter der Haube stecken, müssen es in Deutschland Diesel mit vier Zylindern tun. Der Ford F-150 Raptor, in den USA für rund 50.000 Euro zu haben, geht den Mittelweg. Gab es im Vorgänger noch einen großvolumigen V8, ist dieser im Zuge des Downsizing einem V6-Benziner mit - für amerikanische Verhältnissen - eher schmalbrüstigen 3,5 Litern Hubraum gewichen. Mit zwei Turboladern langt das allerdings immer noch für serienmäßige 335 kW / 456 PS und 677 Newtonmeter maximales Drehmoment. Aber für den Boss der Big Blocks, wie Karl Geiger gerne genannt wird, ist das natürlich nicht ausreichend. Mit seinem Team rückt er dem Raptor auf die Maschine. Die bekommt nicht nur eine neue abgestimmte Software, sondern obendrein noch Sportluftfilter und Ladeluftkühler verpasst. Ergebnis der Kraftkur sind TÜV-geprüfte 382 kW / 520 PS und 731 Nm Drehmoment.

Serienmäßig bleiben der zuschaltbare Allradantrieb mitsamt Offroad-Fahrwerk und Fox-Stoßdämpfern sowie das Zehngang-Automatikgetriebe. Auch ans Interieur legen die Müncher nicht Hand an. Die Ausstattung mit 360-Grad-Kamera, Zweizonen-Klimaautomatik, Sound- und Navigations-System darf unverändert bleiben.

Für einen wuchtigen Auftritt verpassen die Münchner dem Pick-up allerdings einen Lift-Kit, der die Karosserie des Raptor mehr als zehn Zentimeter höher bringt. Passend dazu erscheinen 10x22 Zoll Alufelgen mit M/T-Offroad-Bereifung in der Größe 37x13.5 R22. Auf dem Überrollbügel findet ein einklappbarer LED-Lichtbalken Platz.

Der Raptor „made by Geigercars“ ist zu einem Basispreis ab 96.900 Euro zu haben. Richtig aufgemotzt werden 124.600 Euro fällig. Das ist zwar nicht vordergründig billig - aber eben nun mal der Kurs, der für eine Pritsche mit Porsche-Leistung fällig wird. Den Exoten-Status gibts dazu.

Infos: www.geigercars.de