Spacecamper Prototyp: Mehr als ein Auto

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Spacecamper Prototyp: Mehr als ein Auto

Mai 19, 2018 - 14:32
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Seit mehr als zehn Jahren verwandelt Spacecamper den VW-Bus (erst T5, jetzt T6) in einen vielseitigen Camper-Van, der als Reisemobil, Transporter, Familienauto oder mobiles Büro dienen kann.

(Foto: Prien/Hartmann)

Mittlerweile sind die Darmstädter mit vier angebotenen Modellen einer der größten externen VW-Ausbauer in Deutschland. Bald könnte eine weitere Modellreihe hinzukommen. Einen ersten Prototypen gibt es bereits. Künftig wollen die Darmstädter mit der denkbaren neuen Modellreihe ein weitgehend standarisiertes Fahrzeug anbieten, das anders als die anderen Spacecamper-Modelle nur begrenzt Raum zur Individualisierung bietet.

Damit ist das Fahrzeug dann preiswerter in der Produktion, und kann zu einem vergleichsweise günstigen Preis angeboten werden. Die Rede ist von einem angepeilten Einstiegspreis von unter 60.000 Euro für einen Campingus mit der 150 PS leistenden Maschine. Zu einer effizienteren Produktion in Darmstadt trägt auch die Nutzung des von VW für den Bus angebotenen, aufstellbaren Schlafdachs des California bei. Damit enfällt für das rund 40-köpfige Team von Spacecamper die aufwändige nachträgliche Montage eines Schlafdachs. Und der Bus bleibt, bei einer Gesamthöhe von unter zwei Meter, garagentauglich. Das ist nicht nur für potenzielle Kunden und Käufer in städtischen Ballungsräumen durchaus ein Kaufargument.

Für das neue Modell, das gute Chancen auf eine Serienproduktion hat, greift Spacecamper auf bewährte Features der bewährten Modellreihe Light zurück. Das zentrale Kernstück ist die dreisitzige, umklappbare Sitzbank im Heck, die sich zu einer über die gesamte Innenbreite des Fahrzeugs reichenden Schlafstatt für bis zu drei Personen verwandeln lässt. In Kombination mit den beiden Schlafplätzen im Aufstelldach können so bis zu fünf Personen in dem Darmstädter VW Bus Camper übernachten. Ideal für Familien mit Kindern. Wer auf die komplette Breite der Schlafstatt verzichtet, kann seinen Camper zusätzlich mit einem Stauschrank im Heck ausstatten.

Auch wenn man dem Prototyp den Camper von außen nicht gleich ansieht, bietet er dennoch viele nützliche und praktische Funktionen. Etwa den „Spacy“-typischen Haltepunkt im Dachbereich am Heck. Damit lässt sich nicht nur die Liegefläche anheben, sondern der Haltepunkt kann auch zur Befestigung einer Händematte dienen. Als zweiter Ankerpunkt muss allerdings ein Baum in der Nähe sein. Und der Wagen wäre kein echter Camper, gäbe es da nicht auch noch eine kompakte, aber dennoch voll funktionsfähige Küche mit Klapptisch hinter dem Fahrersitz. Kurz, eine Bitte an die Darmstädter: Baut das Teil. Die Chancen für eine Serienfertigung, so ist von Spacecamper zu hören, stehen gut.

Info: www.spacecamper.de