Frankia kommt 2018 mit neuen Spitzenmodellen

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Frankia kommt 2018 mit neuen Spitzenmodellen

Mai 22, 2017 - 14:41
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Die Umstrukturierung der fränkischen Reisemobilmanufaktur trägt Früchte. Zum neuen Modelljahr kann Frankia mit vielen Neuheiten und Detailverbesserungen aufwarten. Zusätzlich gibt es neue Spitzenmodelle.

Der Titan ist das neue Spitzenmodell auf Fiat. (Foto: Werk)

Grundsätzlich bleibt Frankia auch 2018 seiner Modellpolitik treu. Nach wie vor sind Reisemobile bis zu einer Gesamtmasse von 3,5 Tonnen in der Selection-Baureihe zusammengefasst. Darüber sind die Baureihen M-Line und F-Line angesiedelt, die ihren Namen dem Basisfahrzeug – Mercedes oder Fiat – verdanken. Die Spitze markieren der Titan auf Fiat und der Platin auf Mercedes Benz.

Außen setzt Frankia im neuen Modelljahr auf ein überarbeitetes Design. Statt Hochglanzfolien werden die Beklebungen nun in Matt-Optik gehalten um einen edlerer Gesamteindruck zu erzielen. Innen sind die Baldachine mit Kunstleder überzogen, dass es optional auch für die Wohnwelten gibt. In der Serienausstattung setzt der Hersteller auf Bewährtes: ob beheizbarer Doppelboden, die zentrale Serviceeinheit, die großen Garagen, Keramiktoiletten oder Isolierung mit ThermoGuard+. Als selbsternannter Hersteller von Nischenprodukten weiß Frankia was die Kunden wünschen.

Neuer Alkoven

Mehr Schlafkomfort mehr Gemütlichkeit, so lässt sich der neue Alkoven von Frank ja am besten beschreiben. Die Ingenieure haben der Kanzel über dem Fahrerhaus 15 Prozent mehr Volumen spendiert. Außerdem wurde der Übergang vom Aufbaudach zum Alkoven völlig neu konstruiert. Damit konnte nicht nur die Isolierung verbessert werden, sondern auch mehr Platz für größere Fenster geschaffen werden. Das Heki 3 im Dach ist 2018 serienmäßig. Neu konstruiert wurde auch der Aufgang zu den Einzelbetten im Alkoven. Dank ausziehbarer Treppe steht der Kleiderschrank nun nicht mehr offen. Eine stimmungsvolle Beleuchtung sorgt für ein nobles Ambiente.

Neues Gesicht der M-Line

Die Vollintegrierten auf Mercedes Benz haben ein komplett neues Frontdesign erhalten. Das stilisierte „X“ des Kühlergrills greift die derzeit aktuelle Formensprache in der Automobilindustrie auf. Nach Werksangaben handelt es sich um die bisher aufwendigste Frontmaske von Frankia. Dazu passend gibt es neue Frontscheinwerfer mit serienmäßigem LED-Fernlicht und neu gestalteten Blinklichtern. Dezente Chromzierleisten, Alufelgen und Spurverbreiterungen runden den optischen Gesamteindruck ab. Auch das für Frankia typische Servicefach ist für die M-Line überarbeitet worden. Neben einer Schublade zur Aufbewahrung von benötigten Adaptern und Kleinteilen dürfte vor allem die komfortable, selbst einziehende Kabeltrommel die Besitzer begeistern. Unter dem durchgängig stufenlosen Doppelboden finden sich zusätzliche Stauräume, die über Bodenklappen zugänglich sind. Auch die neuen Tanks wurden speziell an den Rahmen angepasst.

Komplett neu – die Spitzenklasse

Viel Arbeit hat Frank ja Neuentwicklung seiner Topmodelle investiert. Dabei markiert der vollintegrierte Platin auf Mercedes Benz die absolute Spitze. Mit dem 7900 und dem 8400 sind zwei unterschiedliche Längen verfügbar, die es jeweils in der Ausführung GD mit Einzelbetten und QD mit Queensbett gibt.

Mit dem neuen Platin hat Frankia nochmals viele Details verbessert. Dazu gehört beispielsweise eine maßgeschneiderte Energieversorgung aus dem Hause Büttner. Die serienmäßige Ausstattung mit Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LiFePO4) bietet eine größere Kapazität aufgrund einer höheren Entladetiefe und zusätzlich eine längere Lebensdauer. Das spart nicht nur Platz und Gewicht sondern minimiert durch die einfachere Verkabelung auch die Störanfälligkeit. Eine hohe Verarbeitungsqualität gepaart mit durchdachtem Möbelbau und einer luxuriösen Ausstattung garantieren Urlaubsfreuden auf hohem Niveau im Platin.

Titan – die Fiat-Luxusklasse

Mit dem 790 und 840 gibt es, wie schon beim Platin, zwei Basislängen. Die neue Baureihe wird es sowohl als Vollintegrierte als auch mit Alkoven geben, wobei Letzterer nur in zwei Plus-Grundrissen angeboten wird. Deutlich größer ist das Angebot bei den Vollintegrierten. Dank des Titan ist es nun auch möglich, die Frankia Rundsitzgruppe mit der Büttner-Elektrik zu kombinieren. Auch bei dieser Baureihe wird Autarkie groß geschrieben. Neben zwei Solar Paneelen ist der Titan mit moderner Batterietechnik ausgestattet. Standesgemäß fährt der Fiat auf serienmäßigen Alufelgen. Auch sonst orientieren sich Qualität und Ausstattung des Titan an dem Platin. Allerdings ist der Vollintegrierte auf Fiat rund 16.000 Euro günstiger als sein großer Bruder auf Mercedes. Noch günstiger ist die Variante mit Alkoven, hier beträgt der Preisunterschied rund 26.000 Euro.

Info: www.frankia.de